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Strategien fürs Pokerspiel

Strategien fürs Pokerspiel

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Barack Obama hat als Senator seine allwöchentliche Pokerrunde gehabt, Fußball-Star Neymar entspannt sich in Trainingspausen mit ein paar Händen, und Werder-Profi Max Kruse ist seit Jahren regelmäßig bei internationalen Events anzutreffen.




Doch nicht nur Prominente setzen auf das Kartenspiel, bei dem es in erster Linie auf Köpfchen ankommt, um als Sieger vom Tisch zu gehen.  Allein im Jahr 2013 gab es in Deutschland mehr als 357.000 Online-Pokerspieler. Mittlerweile sind es mehr als 600.000 Deutsche, die regelmäßig Texas Hold’em, Five- oder Seven-Card-Stud oder Omaha-Hold‘em spielen.

Obwohl die Regeln simpel und schnell zu erlernen sind, ist es wichtig, dass man sich mit dem Spiel auseinandersetzt, denn nur so ist es möglich beim Poker spielen auf Dauer Erfolg zu haben.

An erster Stelle sollte dabei das Budget stehen. Wer sich eine feste Summe setzt und diese so niedrig wie möglich stückelt, kann sich durchaus ein paar verlorene Hände leisten, und je mehr gespielt wird, desto mehr wird gelernt. Wer sich hingegen von Tischen mit hohen Einsätzen verlocken lässt, erhöht nicht nur sein Risiko, sondern auch den nervlichen Stress.


An zweiter Stelle kommt die eigentliche Pokerstrategie. Ein Pokerspiel wie Texas Hold’em hat 169 verschiedene Kombinationen, was allein die aus zwei Karten bestehende Starthand anbelangt.

Insgesamt sind beim Texas Hold’em 133.784.560 Kombinationen möglich, was das gesamte Spiel betrifft.

Ein gewiefter Spieler kann bereits an seiner Starthand erkennen, ob es sich lohnt im Spiel zu bleiben oder gleich auszusteigen. Die stärkste Starthand sind zwei Asse, die auch ohne Verbesserung durch die nächsten drei Karten gute Gewinnchancen haben. Die niedrigste Kombination ist eine Zwei und eine Drei – sie folgen zwar aufeinander, rangeren aber vom Wert her ganz unten.

Strategien fürs Pokerspiel

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Statistiken sind wichtig. Der begehrte Royal Flush, eine einfarbige Straße mit dem Ass als höchster Karte, hat bei Texas Hold’em eine Wahrscheinlichkeit von 1 : 30.940 – das sind verschwindend geringe 0,003232 Prozent.

Die Chance auf einen Straight Flush ist deutlich höher, kommt aber immer noch nur auf 1 : 3.590,568 oder 0,027851 Prozent.

Für einen Vierling beträgt die statistische Wahrscheinlichkeit bereits 1 : 595 oder 0,168067 Prozent. Ein Flush, also fünf Karten in einer Farbe, hat eine Chance von 1 : 33,0525 oder 3,025494 Prozent.

Die Wahrscheinlichkeit für zwei Paare liegt schon bei 1 : 4,25613 oder 23,495536 Prozent, und für ein Par steigt sie auf 1 : 2,36648 oder 42,256903 Prozent.

Auch die Reihenfolge beim Setzen zählt. Wer als letzter entscheiden muss, ob er aussteigt, mitgeht oder erhöht, hat mehr Informationen über die anderen Spieler, und diese Informationen sind wichtig.

Obwohl Poker in erster Linie von mathematischen Wahrscheinlichkeiten ausgeht, ist es die psychologische Komponente, die das Spiel spannend macht und auf Dauer über die Qualität des Spielers entscheidet.

Ein guter Zocker studiert seine Gegner. Wer setzt aggressiv, wer ist übervorsichtig, wer blufft mit schwachen Karten und wer verrät sich durch seine Körpersprache?

Am verhängnisvollsten gerade für Anfäger ist der klassische Bluff, bei dem eine wertlose Hand als stark „verkauft“ wird. Der Zweck ist es, die Gegner zum Aussteigen zu bewegen und so den Topf einzustreichen. Um den Bluff glaubhaft zu machen, sind allerdings auch überzeugende Einsätze erforderlich, und das durchzuziehen, erfordert Erfahrung und starke Nerven.

Als Faustregel gilt, dass sich ein Bluff nicht lohnt, wenn es zwei oder mehr aktive Spieler sind, die nicht nur mitgehen, sondern erhöhen. Das Risiko ist groß, dass zumindest einer von ihnen eine gute Hand hat. Sind die Gegner alle vorsichtig und der Zocker ist als letzter dran, hat er eine deutlich bessere Ausgangsposition für seinen Bluff.

Es lohnt sich, die Stapelchips zu checken. Ein Gegner mit einer Pechsträhne ist oft deutlich weniger risikofreudig als jemand, der sich Verluste ohne mit der Wimper zu zucken leisten kann.

Wer mit einem möglichen Bluff konfrontiert wird, sollte außer seinem Bauchgefühl auch auf Logik setzen. Wie wahrscheinlich ist angesichts der eigenen Karten und der Gemeinschaftskarten eine starke Hand? Hohe Risiken mögen hohe Gewinne ermöglichen, aber beim Poker kommt es auf Kalkül an.

Bei schlechten Karten Aussteigen kann ebenfalls ein Gewinn sein. Eine Hand, die mit Zugucken verbracht wird, ist eine gute Gelegenheit, das Spielverhalten und die Körpersprache der Gegner zu studieren.

Zwar braucht es ein Compupterhirn, um tatsächlich jegliche Möglichkeit zu registrieren und die eigene Strategie darauf einzustellen, aber es ist der Schlüssel zum Erfolg. Im Gegensatz zu Schach, bei dem sämtliche Züge offen sind, ist Poker ein Spiel mit unvollständigen Informationen und der Spieler muss die Lücken nach bestem Wissen und Bauchgefühl füllen.

2017, als erstmals ein Computer menschliche Zocker im Poker besiegt hat, machten die Macken der Spieler sie verletzlich. Das an der Carnegie Mellon Universität, in der amerikanischen Stadt Pittsburgh entwickelte Software-Programm Libratus wurde für 120.000 Hände über 20 Tage im Texas Hold’em gegen Profis aus Fleisch und Blut eingesetzt. Nach 18 Tagen lag Libratus vorn, nachdem die Software gelernt hatte, die Gegner zu lesen und zugleich eigene Taktiken fürs Bluffen zu entwickeln. Zugute kam dem Programm dabei auch der Mangel an Nerven.  Während die menschlichen Zocker vor allzu riskanten Bluffs zurück schreckten, blieb Libratus eiskalt – und siegreich.

Strategien fürs Pokerspiel

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Auch online lassen sich Bluffs lernen und mit Übung und etwas Glück entlarven, aber dafür fallen Ablenkungen durch Geräuschkulisse und die Angst vor verräterischer Körpersprache weg. Poker-Millionär Pius Heinz, der 2011 als erster Deutscher den Main Event der als Weltmeisterschaft geltenden World Series of Poker in Las Vegas gewonnen hat, hat sein Können und seine Strategien in Online-Turnieren entwickelt, ehe er sich erfolgreich in Live-Turnieren an den Tisch gesetzt hat. Je weniger Variablen es gibt, desto leichter lässt sich üben.

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