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Berufsspieler immer noch eine Seltenheit

Berufsspieler

Vom Poker oder einem anderen Glücksspiel leben zu können, gehört für viele zum Traum. Für die meisten bleibt es jedoch ein Traum. Doch es gibt sie, die Berufsspieler. Wir kennen sie besonders aus den US-Serien, in denen sie immer wieder vorkommen. Aber auch bei uns in Europa gibt es einige sehr talentierte Berufsspieler, die davon leben können. In Deutschland ist die Zahl allerdings mehr als übersichtlich. Das liegt vor allem an den steuerlichen Gegebenheiten. Wer im Lotto oder beim Glücksspiel allgemein gewinnt, braucht keine Steuern zu bezahlen. Wer jedoch regelmäßig spielt, muss die Gewinne komplett versteuern. Für viele Berufsspieler ist das ein weiteres Risiko. Kann jemand vom Glücksspiel leben, wird er in der Regel Deutschland verlassen. Der Grund ist das Steuerrecht. So werden die Gewinne mit der Einkommenssteuer belastet und nicht wie zum Beispiel beim Daytrading mit der Abgeltungssteuer. Für den Spieler ein enormer Unterschied. In England beispielsweise müssen Profispieler keine Steuern bezahlen. Der Grund: Die Finanzbehörden sehen Glücksspiel nicht als gewerbliche Einkünfte an. Auch in Österreich haben Spieler ein gutes Leben.

Hohes Risiko gehört dazu

Der durchschnittliche Berufsspieler macht um die 10.000 – 15.000 Euro im Monat. Für einige hört sich das nach viel Geld an. Vergessen wird dabei aber nicht nur das Risiko, sondern auch die psychische Belastung. So gibt es keinen Profispieler, der nicht auch einmal verliert. Um viel Geld zu gewinnen, muss viel riskiert werden. Es gibt also auch Tage, wo am Ende ein Minus von 10.000 Euro steht. Aber auch Perioden, wo tagelang nur Verlust erzielt wird. Der Berufsspieler muss das zu einem finanziell tragen können und zum anderen auch verarbeiten. Es kann einen ganz schön mitnehmen, wenn man drei Tage hintereinander nur ein Minus erzielt. Schließlich ist da auch der finanzielle Druck. Miete, Krankenkasse und Co. müssen bezahlt werden.

Gefragt sind also vor allem die Spielfähigkeiten von Berufsspielern. Die meisten Profis bilden sich regelmäßig fort. Der Markt ändert sich laufend und wer am Ball bleiben will, muss immer viel Zeit investieren, um sich fortzubilden. Damit entkräftet sich auch der Mythos, dass Profispieler nur wenige Stunden in der Woche arbeiten. Das ist vollkommen falsch. Sicherlich gibt es Tage, wo bereits nach zwei Stunden, ein satter Gewinn eingefahren wurde, aber ebenso Tage, wo 8 oder 10 Stunden gearbeitet wird. Dennoch, wer das Zeug zum Berufsspieler hat, lebt auch eine ganz besondere Form der eigenen Freiheit.

Blick auf die Profispieler

Weltweit gibt es mehr Berufsspieler, als wir ahnen. Mittlerweile gehören ja auch die Zocker im E-Sport dazu. Allerdings versuchen sich diese abzusondern, in dem sie angeben, sie würden einen Sport betreiben. Ein Blick weithinein in die Geschichte zeigt, dass selbst Giacomo Casanova ein richtiger Profi-Zocker war mit einer ganz einfachen Strategie. Der Bestandteil war dabei das ständige Verdoppeln der Einsätze, wobei er auch mit dem Geld seiner Gönner bevorzugt spielte und das sogar mit Erfolg. Selbst Tiger Woods spielt gerne. Sein Einsatzlimit soll bei 1 Million Dollar liegen, mit 25.000 Euro spielt er regelmäßig. Und dann gibt es da noch die ganzen erfolgreichen Pokerspiele. Stu The Kid Ungar ist ein Genie. Er war wohl einer der erfolgreichsten, starb aber auch mit 45 Jahren an Herzversagen.  Der 77-jährige Doyle Texas Dolly Brunson gehört ebenfalls zu den Profis. Er hat schon Millionen gewonnen. Genauso wie Erik Seidel, der 2011 im Spiel dominierte und mit fast 6 Millionen US-Dollar heimging.

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