Sport oder Glückspiel – Was ist Poker?

Es ist eine schon seit Jahren andauernde Diskussion, die sowohl betroffenen Spieler als auch generell die Gesellschaft interessiert. Die Frage ist: ist Poker  ein Glückspiel oder eine Sportart, mit der man klassische Umsätze generieren kann. Ist es Zufall oder ist es Geschicklichkeit, ist es Glück oder Können, wenn man einen großen Turniersieg erlangt oder große Umsätze beim Poker  generiert. Schon unterschiedliche Gesetze gab es dazu, die sich sowohl auf das Spiel des Pokerns als auch auf die Steuerbelastung von Pokerspielen bezogen. Das neuste Gesetz vom Bundesverfassungsgericht sagt heutzutage, dass Poker stärker von Glück als vom Können abhängt, sodass es generell als Glückspiel bewertet wird. Dennoch ist die Frage als schwierig zu bewerten, sodass unterschiedliche Aspekte und Faktoren im folgenden Bericht erläutert werden sollen. Dabei soll sowohl darauf eingegangen werden, welche Faktoren für Poker als Sportart und welche Faktoren für Poker  als Glückspiel sprechen. Abschließend soll auch noch auf die entsprechende Steuern eingegangen werden. Wer sich stark für das entsprechende Thema interessiert und entsprechend auch im Bereich des Pokers tätig sein möchte, sollte auf Internetseite Sportwetten.net gehen. Hier werden die unterschiedlichen Glückspielanbieter intensiv miteinander verglichen, wodurch Sie einen umfangreichen Überblick erhalten. Insbesondere Laien, die in kürze in das Geschäft starten wollen und sich einen Überblick verschaffen möchten, sollten diese Internetseite unbedingt besuchen. Diese Internetseite sollte unbedingt besucht werden, welches auch für Profis im Bereich des Glückspiels zählt.

Sport oder Glückspiel

Von vorne rein muss gesagt werden, dass Poker nicht ausschließlich vom Können und von den Fähigkeiten eines jeden Pokerspielers abhängt. Beim Poker werden nämlich Karten nach dem Zufallsprinzip verteilt, die man in keiner Art und Weise in irgendeiner Form manipulieren kann d.h. der Erfolg eines jeden Pokerspiel das hängt davon ab, welche Karten man vorgelegt bekommt. Bei klassischen Sportarten wie zum Beispiel Fußball, Eishockey oder Basketball ist dieses nicht der Fall, da hier ausschließlich das präzise spielen im Vordergrund steht. Nur manchmal kann es auch in diesen Sportarten Glück sein, ob ein Korb, ein Tor oder ein sonstiger Treffer auch entsprechend bewertet wird.

In diesem Fall ist Poker  keine identische Sportart zu Eishockey, Basketball oder Fußball. Dazu ist einfach die Glückspielkomponente im Bereich des Verteilens der Karten und im weiteren Verlauf im Aufteilen der Karten zu groß.

Dabei wird häufig Poker auch mit der Sportart Schach verglichen. Schach gilt beispielsweise als Geschicklichkeitssportart, so dass entsprechend keine Glückspielauflagen vorhanden sind. Viele Pokerspiele wünschen sich ebenfalls diesen Status, wobei auch hier wieder dieser gravierende Unterschied vorliegt. Beim Schach gibt es keine direkte zufallsabhängige, die darüber entscheidet, ob man Erfolg oder kein Erfolg hat. Beim Poker  liegen diese Zufallsvariablen jedoch vor, nämlich beim Verteilen  der Karten. Auf diese Art und Weise kann der Pokerspieler nur so gut sein, wie er Karten bekommt. Aber wenn er schlechte Karten erhält, kann er auch nur mit begrenzten Mitteln in das Spiel intervenieren. Dieses ist letztendlich der Hauptgrund, der die Richter immer wieder dazu bewegt, Poker als Glücksspiel und nicht als Geschicklichkeitssport zu bewerten. Dieses ist die neueste Erkenntnis von den Richtern und wird dementsprechend auch so umgesetzt.

Ansichten von Wissenschaftlern

Dennoch gibt es immer wieder Wissenschaftler im Bereich der Psychologie, die besagen, dass Poker  kein Glücksspiel ist. Dementsprechend gibt es immer konträre Ansichten in diesem Bereich, welche sich wahrscheinlich auch noch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter fortsetzen wird. In unterschiedlichsten Formen und Aufsätzen dokumentieren Wissenschaftler ihrer Forschung im Bereich des Pokerns. Noch ist die Idee, dass Poker eine Sportart wird, bei den Richtern noch nicht durchgekommen.

Steuerliche Betrachtung

Steuerlich betrachtet ist es hingegen gegensätzlich geregelt. Glücksspieleinkommen sind normalerweise in Deutschland steuerfrei zu bewerten, unterschiedliche Gerichte haben jedoch gesagt, dass wer professionell Poker betreibt auch entsprechende Einkünfte versteuern muss. Poker wird dabei als selbstständige Tätigkeit angesehen und muss daher unternehmerisch betrachtet als Gewerbebetrieb gemeldet werden und im weiteren Verlauf die entsprechenden Gewinne versteuert werden. Somit ergeben sich sowohl im Bereich des Zivilrechts als auch im Bereich des Steuerrechts zwei völlig gegensätzliche und konträre Ansichten, die keinen direkten Aufschluss darüber geben, ob Poker eine Sportart oder ein Glücksspiel ist.

Prinzipiell kann jedoch gesagt werden, dass Pokerspieler im Amateurbereich in keiner Art und Weise sportlichen Verpflichtungen nachkommen. Dementsprechend sollte hier auch ganz klar definiert sein, dass diese Pokerspieler das Spielen nur als Nebensache und somit als Glücksspiel betreiben. Anders sieht es aus mit  denjenigen Spielern, die professionell Poker betreiben und mehrere Male im Jahr auf Turnieren tätig sind. All diese Spieler sind professionell veranlagt und haben Gewinnerzielungsabsichten wie ein klassisches Unternehmen. Dahingehend sollte überlegt werden, ob diese Spieler keinen sportlichen Status auf Basis des Glückspiels erhalten sollten.

Somit lässt sich zusammenfassend sagen, dass sich diese Frage sehr schwer beantworten lässt. Sogar die Richter im Bereich des Zivilrechts als auch im Bereich des Steuerrechts sind sich dahingehend uneinig und finden keine richtige Lösung. Dementsprechend muss man wahrscheinlich noch Jahre oder Jahrzehnte warten, bis sich diese Frage eindeutig beantworten lässt.